Madame Tutu – Was du über dieses KI-Tool wissen solltest 

 Was ist Madame Tutu?  

Madame Tutu ist ein KI-gestütztes Lerntool für Lehramtsanwärterinnen, Lehramtsanwärter und Interessierte. Es arbeitet mit einem großen Sprachmodell (Google Gemini) im Hintergrund und ist darauf ausgelegt, dich durch sokratische Fragen beim Lösen von Problemen zu begleiten – statt dir fertige Antworten zu liefern.

Was Madame Tutu kann  

  • Gezielt nachfragen, damit du dein Problem klarer formulierst
  • Unterscheiden, ob du eine technische Lösung suchst oder etwas verstehen willst
  • Dich auf weiterführende Ressourcen hinweisen
  • Als Gesprächspartnerin für Reflexionsprozesse dienen

Was Madame Tutu nicht kann – und nie tut  

  • Beurteilungen abgeben, die irgendeinen Einfluss auf deine Ausbildung haben
  • Garantiert korrekte Informationen liefern – KI-Sprachmodelle können plausibel klingende, aber falsche Aussagen machen („Halluzinationen“)
  • Deinen Lernstand kennen – jedes Gespräch beginnt ohne Erinnerung an frühere Sitzungen
  • Menschliche Betreuung ersetzen – für verbindliche Fragen wende dich an deine Ausbilderin oder deinen Ausbilder

Deine KI-Kompetenz: drei Grundregeln im Umgang mit Madame Tutu  

  1. Überprüfe, was du bekommst. Wenn Madame Tutu eine konkrete Angabe macht (Gesetz, Quelle, Zahl), prüfe sie nach – das ist keine Kritik am Tool, sondern guter Umgang mit KI.
  2. Du behältst die Kontrolle. Das Tool begleitet deinen Denkprozess, entscheidet aber nichts für dich.
  3. KI ist Werkzeug, nicht Autorität. Was Madame Tutu sagt, ist ein Impuls – keine Wahrheit.

Madame Tutu wird betrieben von Christian Günther auf dem Blog Religionspädagogische Notizen. Das Tool nutzt die Google Gemini API. Keine Gesprächsdaten werden gespeichert oder für Training verwendet. Dieses Dokument entspricht den Transparenzanforderungen gemäß Artikel 4 und Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes (EU 2024/1689).