Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen

Im Hebräerbrief (11,1) steht: „Der Glaube ist die Konkretion („hypostasis“) dessen, was man erhofft, es ist der Erweis dessen, was man nicht sieht“.
In diesem Sinne behandelten wir im Religionsunterricht 3./4. Klasse eine Frage, die im Religionsunterricht seltsam unterbelichtet wird: Worauf hoffen Christen eigentlich?

Dies geschah im Rahmen einer Jesus-Unterrichtseinheit. Als Aufhänger verwendete ich eine Szene aus dem Johannesevangelium. Ein paar Tage vor seinem Tod am Kreuz sitzt Jesus mit seinen Jüngern zusammen und teilt ihnen sein Vermächtnis mit. Unter anderem sagt er:

jesus-sw-bigErschreckt nicht, habt keine Angst. Vertraut auf Gott und vertraut auch auf mich: Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch sonst gesagt, dass ich weggehe, um dort einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und euren Platz bereitet habe, werde ich wiederkommen und euch mit mir nehmen, damit ihr da seid, wo ich bin.
(Joh 14,1-3)

Wir besprachen die Bedeutung der „Wohnungen im Haus meines Vaters“ und sahen uns einige ganz unterschiedliche künstlerische Darstellungen dieser Wohnungen an. Danach begannen die Schülerinnen und Schüler, ihre persönliche Sicht bildlich zu Papier zu bringen. Hier eine Galerie:


Während des Malens forderten mich die Schülerinnen und Schüler auf, meine Vorstellung ebenfalls zu Papier zu bringen. Dieser Wunsch traf mich unvorbereitet. Ein Bild konnte ich nicht malen, weil sich manche meiner Vorstellungen nicht abbilden lassen.  Kneifen wollte ich aber auch nicht. Darum fügte ich ein „Annäherungsbild“ von Tim White hinzu, zusammen mit einer Beschreibung meiner Vorstellung.

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